Bei Schloss Draßburg handelt es sich um eine Dreiflügelanlage auf hufeisenförmigem Grundriss mit dazu gehörigen Wirtschaftsgebäuden. Umgeben ist es von einem terrassenartig angelegten, 10 Hektar großen Garten; zum Teil in französischem, zum Teil in englischem Stil. Dieser zählt zu den besterhaltensten Parks des 18. Jahrhunderts in Österreich. In ihm sind zwölf Sandsteinfiguren aufgestellt, die neun Musen sowie die Götter Apollo, Diana und Athene darstellen.
Den ältesten Teil des Gebäudes bildet sein Mitteltrakt, bestehend aus einem dreigeschossigen, turmartigen Bau mit Zeltdach. Sein Portal ist mit einer Büste und einer Inschriftentafel geschmückt.
Auf den Hofseiten der beiden Flügel befinden sich Arkadengänge. Der Westflügel besitzt zudem Fassadendekorationen aus dem 19. Jahrhundert.
|